GVBl. 3/2018: Änderung der Verordnung des LEP in Bayern

Das Anbindegebot wurde von der Bay. Landesregierung gelockert

Die o.g. Verordnung v. 21.02.2018 wurde am 28.02.2018 verkündet (GVBl. S. 55). Sie tritt am 01.03.2018 in Kraft. Sie bringt insbesondere Änderungen beim Zentrale-Orte-System (neue Kategorien „Metropolen“ und „Regionalzentren“), beim RmbH, dem Anbindegebot, hinsichtlich Stromtrassen und bzgl. des Alpenplans (landesplanerische Ermöglichung der „Skischaukel“ am Riedberger Horn).

Der ganze Text des Bayr. Rechts- und Verwaltungsreports

Für uns wichtig:

Anbindegebot: Künftig gelten Ausnahmen auch für Gewerbe- und Industriegebiete an Ausfahrten von Autobahnen und vierstreifigen Straßen sowie Gleisanschlüssen, für interkommunale Gewerbe- und Industriegebiete und für große Freizeit- und Tourismusprojekte; Einzelhandel bleibt bei den Gewerbe- und Industriegebieten ausgeschlossen, um die verbrauchernahe Versorgung in den Gemeinden und den innerstädtischen Einzelhandel nicht zu gefährden; die neuen Ausnahmen greifen überdies nur dann, wenn hierdurch das Orts- und Landschaftsbild nicht wesentlich beeinträchtigt wird und kein angebundener Alternativstandort vorhanden ist.

 

Anmerkung der Redaktion: “Na dann steht dem Bau des neuen Gewerbegebietes “In der Au” nichts mehr im Wege. Mal abgesehen davon, daß es keiner braucht, daß es verkehrstechnisch eher mehr als ungünstig angebunden ist, daß das Landschaftsbild ziemlich ordentlich beeinträchtigt wird und dann noch die Sache mit den Alternativstandorten …”

Gemeinsam sind wir stark!

Siehe den Protest am Riedberger Horn. Wir Bürger können etwas bewirken, wenn wir uns für unsere Heimat einsetzen.

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