Bürgerstimmen aus dem Argental

Nachdem die offizielle Unterschriftensammlung gegen das Interkommunale Gewerbegebiet “In der Au” beendet ist, ist uns das Ergebnis schon noch einen Kommentar wert. Vorab noch einen Dank an die Westallgäuer Zeitung, die durch unseren Internetauftrittes nochmals das Thema in einem ausführlichen Artikel aufgegriffen hat.

Anonymität, wegen erwartenden Repressalien

Nicht überraschend war die Aussage von vielen Bürgern, daß sie zwar gegen diesen Standort des Gewerbegebietes sind, aber sich nicht öffentlich auf eine Liste eintragen lassen wollen, weil sie …

  • nicht auf Konfrontation mit der “Obrigkeit” gehen möchten, oder
  • nicht in Gewissenskonflikte mit Nachbarn oder Vereinskameraden geraten möchten, oder
  • in keine Diskussion darüber geraten möchten, oder
  • ….

Dieser Sachverhalt ist schade, aber für uns nachvollziehbar und absolut verständlich.

 

 

Bürgerstimmen

Einige Meinungen von besorgten Bürgern möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

“Die Flächenversiegelung und der Landschaftverbrauch muß endlich gestoppt werden.”

 

“… weil das Allgäu ein Naturerlebnis bietet, das in großer Gefahr ist…”

 

“Weil man im Vorfeld über die Köpfe der Bürger entschieden hat.”

 

“Gewerbegebiete gehören an eine Hauptstraße. Wir haben Arbeitskräftemangel und keinen Arbeitsplätzemangel.”

 

“Hier geht es meiner Meinung nach um Profilierung  …”

 

“Ich bin in Gestratz verwurzelt und finde es absolut schlimm; wie alles zu betoniert wird.”

 

“Weil, in der Relation des Aufwandes; wirtschaftlich unterm Strich, außer Ärger, nichts hängen bleiben wird.”

 

“Weil dem Flächenfrass und der Gewinnmaximierung auf Kosten der Natur endlich mal ein Ende gesetzt werden muß!”

 

“Nein, zu deutlich mehr Verkehr durch unser Dorf, vorbei an Kindergarten, Schule usw.”

 

“Die Grenzen des Wachstums sind erreicht!  Schutz der zukünftigen Generationen,….”

 

“Ich bin absolut dagegen, alles zu versiegeln, anstatt vielerorts vorhandene Altbauten zu nutzen. “

 

“1. Standort nicht ideal 2. Tatsächlicher Bedarf nicht da bzw. nicht bekannt 3. Kommunikation seitens der Verantwortlichen nicht ehrlich war …”

 

“Weil die massive Naturzerstörung gestoppt werden muss. Wir sollten auch an die denken die nach uns kommen!

 

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Herzlichst,
    die Redaktion

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.